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    News: Die Filterung


      Für die Filterung von Meerwasseraquarien gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Wir zählen hier nur einige auf. Empfehlenswert ist ein Filterbecken, welches unter dem Aquarium aufgebaut wird. Hier können alle notwendigen Geräte eingebaut werden (z. B. Abschäumer, Nitratfilter). Um das Wasser aus dem Aquarium in den Filter zu befördern, eignet sich eine Bohrung im Aquarium. Hier wird mit PVC-Teilen ein Überlauf eingeklebt. Es eignen sich aber auch Überläufe am Beckenrand, etwa von Tunze, Aqua Medic. Das Filterbecken besteht idealerweise aus mehreren Kammern. In die erste Kammer gehört grundsätzlich der Eiweißabschäumer, in die letzte Kammer die Pumpe, die das Wasser zurück ins Aquarium pumpt. Eiweiß ist Ausgangsstoff für viele im Wasser entstehenden Gifte wie Ammoniak und Nitrit. Der Abschäumer sollte daher möglichst effektiv sein. Ob sie nun einen Abschäumer mit Lindenholzausströmern oder einen Dispergatorabschäumer wählen, müssen sie selbst entscheiden. Im Handel finden sie Abschäumer unterschiedlicher Anbieter (Ratz, Aqua Medic).
       
      Allerdings kann auch der Abschäumer nicht vermeiden, dass sich im Lauf der Zeit Phosphat und Nitrat im Meerwasseraquarium anreichern. Dann sollten sie entweder einen Phosphatfilter, etwa von Aqua Medic, Rowa® einsetzen oder den chemischen Weg mit Ocean Zac PO4 minus oder Phos Zac wählen. Nitrat können sie mit einem anaeroben Filtersystem entfernen. Dies ist ein biologischer Filter, der sehr wenig Wasserdurchlauf aufweist. Hierüber kann er auch reguliert werden. Er sollte im Bypass der Beckenförderpumpe laufen. Der Redoxwert kann mit Messgeräten wie etwa Zac plus oder Hanna überprüft werden. Protokollieren sie diese Werte genauso wie alle anderen Parameter mindestens wöchentlich.
       
      Nicht nur niedere Tiere, sondern auch Lederkorallen benötigen Kalzium. Das Wasser sollte daher zuverlässig einen Wert von 350 bis 450 mg/l aufweisen. Dies kann mit einem Kalkreaktor erzielt werden (Ratz, Aqua Medic). Hier wird durch CO2 ein pH-Wert kleiner 6 erreicht. Die entstehenden Säuren werden genutzt, um Kalziumkarbonat in Ca+ und HCO3- aufzuspalten. Dieses benötigen die Fische zum Skelettaufbau. Der Carbo plus ist nicht geeignet. Die Edelstahlkomponenten leiden im Meerwasser.
       
      Die Qualität der Kalkreaktoren kann über den pH-Wert bestimmt werden. Der Wert, mit dem das Wasser ins Becken zurückfließt, ist ausschlaggebend. Die preisgünstigeren Kalkreaktoren befördern die Kalziumlösung mit einem pH-Wert kleiner 7 zurück ins Becken. Dieser Wert kann das Algenwachstum beschleunigen. Bei hochwertigeren Geräten kann das CO2 abgeleitet werden, bevor das Wasser zurück ins Becken befördert wird.





      Moderator am 08.02.2010 |   Filterung Abschäumer Aqua Medic
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    Beitrag "Die Filterung" in der Kategorie von 08.02.2010 mit den Stichworten Filterung, Abschäumer, Aqua Medic, Abschäumer.