crawlertrap

GEIV.DE Shopping & News





    News: Lochkrankheit


      Die Lochkrankheit ist fast ausschließlich bei Buntbarschen anzutreffen. Selten hört man von Erkrankungen bei Labyrinthfischen. Bei den Buntbarschen sind vor allem südamerikanische Arten betroffen, die in weichem Wasser leben. Buntbarsche, die hartes Wasser bevorzugen, wie die afrikanischen Arten, sind wieder seltener betroffen.
       
       
      Symptome und Diagnose
      An den an der Lochkrankheit erkrankten Fischen sind weiße Flecken zu sehen. Aus den Flecken tritt weißes Gewebe aus. Am Kopf sind weiße Löcher zu finden. Dies ist das deutlichste Symptom für den Befall mit der Lochkrankheit. Der Fisch färbt sich dunkel und zeigt weiße pickelartige Erhebungen am Körper. Die Fische verstecken sich und wirken apathisch. Sie sind sehr schreckhaft.
       
      Ursachen
      Als Ursache für die Lochkrankheit wird ein Mangel an Kalzium, Phosphor oder Vitamin D vermutet. Diese Theorie wäre auch eine Erklärung, warum südamerikanische Arten häufiger betroffen sind als afrikanische Buntbarsche.
      Die Lochkrankheit könnte jedoch auch Folge einer Erkrankung des Seitenlinienorgans sein. Auch eine Bakterie als Auslöser ist möglich. Zudem findet man bei Fischen, die die Lochkrankheit haben, häufig Darmflagellaten. Diese zeigen sich jedoch auch bei Fischen, die nicht an der Lochkrankheit erkrankt sind.
       
      Behandlung
      Eine nährstoffreiche und vitaminhaltige Ernährung ist sehr wichtig. Lebend- und Frostfutter sollten bevorzugt verfüttert werden. Frost- und Trockenfutter können mit Vitaminpräparaten qualitativ verbessert werden. Die Wasserwechsel sollten großzügiger ausfallen und häufiger stattfinden. Eventuell sollte parallel gegen andere mögliche Auslöser vorgegangen werden.
      Bei Darmflagellaten kann Concurat oder Flubenol eingesetzt werden. Die Löcher hingegen sollten mit Rivanol behandelt werden.
      Osspulvit N sollte dem Futter untergerührt werden, wenn Mangelerscheinungen als Ursache der Lochkrankheit in Frage kommen. Osspulvit N ist in Apotheken erhältlich. So heilen die Löcher langsam ab. Beim Wasserwechsel sollte Diskus-Salz zugeführt werden. Dieses Salz hilft bei der Heilung und beugt neuen Löchern vor. Große Löcher sollten dennoch mit Rivanol behandelt werden.
       



      Moderator am 13.04.2010 |   Lochkrankheit Vitaminpräparat
      Trackback URL |   RSS Feed | Keine Kommentare

          Schreibe einen Kommentar! 





      Bitte füllen Sie alle erforderlichen (*) Felder aus, um einen Kommentar zu senden.

      Absenden



    Beitrag "Lochkrankheit" in der Kategorie von 13.04.2010 mit den Stichworten Lochkrankheit, Vitaminpräparat.